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Adresse

Julius Kühn-Institut (JKI) Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen

Erwin-Baur-Str.  27
06484 Quedlinburg

 

Wissenschaftlicher Leiter
Dr. Günter Schumann
Tel.: 03946 47-401
günter.schumann@we dont want spamjki.bund.de

Technischer Versuchsfeldleiter
Steffen Schwarz
Tel: 03946 47-801
steffen.schwarz@we dont want spamjki.bund.de

Versuchsfeld Quedlinburg

Versuchsfeld Quedlinburg

Das 36,7 ha große Versuchsfeld in Quedlinburg schließt sich südlich an die Institutsgebäude an der Erwin-Baur-Straße an.

Quedlinburg liegt zwar östlich vom Harz, zählt aber geologisch zum nördlichen Harzvorland. Es hat ein Börde- und Mitteldeutsches Binnenlandklima mit einem langjährigen Mittelwert von 8,9 °C und 497 mm Niederschlag. Die Höhenlage beträgt 140 m. Die Leitbodenform ist Löß-Schwarzerde (Lö 1a). Die Bodenart ist Lehm mit einer Bodenzahl von 88 bis 95. Die Ackerzahl beträgt 91 bis 97.
 
Außerdem stehen den Instituten Kaltgewächshäuser zur Verfügung: acht Gaze- bzw. Folientunnel (24 x 4,5m), fünf Stahl–Glas-Kleingewächshäuser (6 x 3m), Frühbeete mit 210 qm, Dauerquartiere mit Einfassung mit einer Größe von 1.200 qm.
Auf einer Fläche von 1,5 ha werden mehrjährige Versuchspflanzen angebaut.
 
Die Forschungsgewächshausanlage wurde zusammen mit den Instituten im Jahr 2005 in Betrieb genommen. Sie umfasst 8.950 qm Fläche einschließlich Verbinder, insgesamt 109 separate, automatisch regelbare Forschungskabinen mit einer Fläche von 4.900 qm.

Versuchsfelder

  • Gesamtfläche 35,2 ha:, gegliedert in zwei 4-feldrige und eine 5-feldrige Fruchtfolgen sowie Sonderflächen
  • Fruchtfolge 1: ca. 12ha, 4-feldrig, Fruchtfolgeglieder (Grünhafer, Feldversuche, Luzernegras, Luzernegras)
  • Fruchtfolge 2: ca. 9,5ha, 4-feldrig, Fruchtfolgeglieder (Grünhafer, Versuche, Luzernegras, Luzernegras)
  • Fruchtfolge 3: ca. 10,5ha, 5-feldrig, Fruchtfolgeglieder (Sommerroggen, Feldversuche, Feldversuche, Luzernegras, Luzernegras)
  • Sonderflächen: ca. 3,2ha, (Provokationsflächen, extensive Flächen)

Forschungsgewächshausanlage JKI Quedlinburg

  • Blockanlage in Venlo-Bauweise, Inbetriebnahme Anfang Mai 2005
  • 8950 m2 Fläche einschließlich Verbinder
  • 109 separate, automatisch regelbare Forschungskabinen (4900m2), in Größen von 9 bis 160 m2, davon 42 Kabinen mit Kühlung, alle Kabinen entsprechend Anforderungen der Sicherheitsstufe S1, ferner Bereiche mit Eignung für S2 sowie für Versuche mit Quarantäneobjekten
  • 32 Klimakammern: Umweltsimulationstechnik der Fa. Johnson Controls, Größe der Kammern 8-12 m2, Regelparameterbereiche: generell 10 bis 30°C, rel. Luftfeuchtigkeit 60 bis 95%, Sonnenlichtsimulation bis 20.000 Lux, ferner je 1 Kammer minus 3 bis plus 20 °C und 3 bis 8°C sowie 1 Kammer 4°C, rel. Luftfeuchtigkeit 30%
  • Arbeitsvorbereitungszonen
  • Technische und natürliche Trocknung (400m2)
  • Probenbearbeitung
  • Tierhaltungs- und Laborräume
  • Siemens-Gebäudeleittechnik: DESIGO INSIGHT in Kombination mit Gewächshausautomatisierung SIGA (Lüftung, Heizung, Kühlung, Be- und Entfeuchtung, Schattierung/Energieschirm, Beleuchtung einschließlich Steuerung von Vertikalschirmen zur Ausschaltung von Störlichteffekten, Bewässerung, Wetterstation, Störungsüberwachung, Alarmierung)
  • Schaltraum mit Bedienrechnern
  • Technik- und Betriebsräume
  • Sozialräume
  • Lagerbereich