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3-jähriges Projekt zu Trockenstress-Toleranz bei Ackerbohne gestartet

Mit dem Klimawandel und einhergehenden Veränderungen in Temperatur und Niederschlagsverteilung sind Winterackerbohnen zunehmend als Alternative zu Sommerackerbohnen interessant. Voraussetzung ist ihre weitere züchterische Bearbeitung. Das Ziel des Verbundvorhabens, an dem das JKI-Institut für Resistenzforschung und Stresstoleranz beteiligt ist, besteht in der Identifizierung von DNA-Markern auf der Basis der Assoziationskartierung, die ein markergestütztes 'pre-breeding' von Winterackerbohnen mit verbesserter Trockentoleranz erlauben sollen. In Feldversuche wird mit chemischer Sikkation/Trocknung untersucht, ob bei Getreide in der Züchtung auf Trockentoleranz angewandte Methoden für Ackerbohnen relevant sind. Die Züchtung trockentoleranter Ackerbohnen wird die Absatzmöglichkeiten für Sorten im In- und Ausland ebenso verbessern wie Anbauwürdigkeit und Nachhaltigkeit des Anbaus von Ackerbohnen als einheimische Leguminosen. Erkenntnisse und Material stehen über die Gemeinschaft zur Förderung der privaten deutschen Pflanzenzüchtung e.V. (GFP) der Pflanzenzüchtung zur Verfügung.

Gefördert durch: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)

Projektpartner:

Georg-August-Universität Göttingen
Norddeutsche Pflanzenzucht Hans-Georg Lembke KG - Holtsee

Kontakt: rs@jki.bund.de; christiane.balko@jki.bund.de