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Untersuchungsstelle für Bienenvergiftungen

Untersuchungungsstelle für Bienenvergiftungen (UBieV)

Nach dem Pflanzenschutzgesetz (§ 33 Abs. 2 Nr. 8) hat das JKI die Aufgabe, Bienen auf Schäden durch die Anwendung zugelassener Pflanzenschutzmittel zu untersuchen.   

Voraussetzung für eine aussagekräftige Untersuchung zur Aufklärung des eigenen Bienenschadens und zur Vermeidung zukünftiger Schäden sind   

  • der ausgefüllte Antrag, wenn möglich zusätzliche Informationen (Fotos, Skizzen, etc.)
  • mindestens 1000 tote Bienen (ca. 100 g oder ½ Liter), möglichst frisch, kein Schimmel, luftdurchlässig verpackt
  • mindestens 100 g Pflanzenmaterial von mit Pflanzenschutzmittel behandelter Kultur bzw. Verdachtsfläche

Für Hinweise zur Schadensursache und zur Probenahme ziehen Sie, wenn möglich, sachverständige Hilfe und Zeugen hinzu (Pflanzenschutzdienst, BSSV, etc.).

Bienen- und Pflanzenproben werden im Rahmen der biologischen Untersuchung unspezifisch auf toxische Substanzen untersucht. Es folgen Tests zur Eingrenzung der Schadensursache. Wenn sich der Verdacht auf Vergiftung durch Pflanzenschutzmittel bestätigt und geeignetes Probenmaterial vorliegt, erfolgt eine chemische Untersuchung zum Nachweis bienengefährlicher Pflanzenschutzmittel-Wirkstoffe in Bienen- und Pflanzenproben.

Bitte verwenden Sie für die Einsendung von Proben das hier bereit gestellte Antragsformular und senden Sie Ihn an:

Julius Kühn-Institut
Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen
Untersuchungsstelle für Bienenvergiftungen
Messeweg 11 - 12
38104 Braunschweig
Telefon: 0531/ 299-4525, Telefax: 0531/ 299-3008