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Adresse

Julius Kühn-Institut (JKI) Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen

Messeweg 11/12
38104 Braunschweig

Sekretariat: Natascha Krieger und Heike Große-Kracht
Tel: 0531 299-3651
Fax: 0531 299-3012
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Institut für Anwendungstechnik im Pflanzenschutz

Leiter: Dr. sc. agr. Jens Karl Wegener

Der Auftrag des Instituts für Anwendungstechnik im Pflanzenschutz ist die Sicherstellung eines sach- und umweltgerechten Pflanzenschutzes in der Praxis. Dies wird z.B. durch Maßnahmen zur  zielgerichteten Anwendung von Pflanzenschutzmitteln (z. B. Precision farming) und zur Minimierung von Pflanzenschutzmitteleinträgen in die Umwelt, erreicht. Zunehmend spielen hier aber auch nicht-chemische Verfahren des Pflanzenschutzes eine Rolle. In diesem Kontext werden am Institut Forschung, Bewertung und Beratung eng miteinander verzahnt, um die komplexen Fragestellungen, kompetent zu beantworten. Das erklärte Ziel ist es, die Risiken, die mit der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln verbunden sind, durch technische Maßnahmen zu minimieren.

Die Anwendungstechnik hat in der Praxis einen erheblichen Einfluss auf produktions- und umweltrelevante Aspekte. Dazu gehören die biologische Wirksamkeit, Nützlings- und Pflanzenverträglichkeit, Anwendbarkeit sowie Zulassungsfähigkeit von Pflanzenschutzmitteln, wie auch der Schutz von Gewässern, Biotopen und Nachbarkulturen. Deshalb richten sich unsere Forschungsarbeiten insbesondere auf die Verbesserung und technische Weiterentwicklung von Verfahren des Pflanzenschutzes. Mit unserer Forschung wollen wir nach dem Motto „so viel wie nötig, so wenig wie möglich“ die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln weiter optimieren und einen Beitrag zur nachhaltigen Intensivierung der pflanzenbaulichen Produktionssysteme leisten.

Die am Institut durchgeführten technischen Bewertungen von Pflanzenschutzgeräten, Beizstellen und Sämaschinen sind für uns eine wichtige Informationsquelle hinsichtlich technischer Entwicklungen. Dies hilft uns Probleme der Praxis frühzeitig zu erkennen und diese zeitnah in die Forschung zu integrieren, die wir mit unserem kompetenten Team aus Ingenieuren und Agrarwissenschaftlern durchführen.

Ziel der Geräteprüfung ist es, die Eignung der Geräte festzustellen und verlustmindernde Eigenschaften hinsichtlich des Abdriftpotenzials sowie der Einsparung von Pflanzenschutzmitteln zu klassifizieren. Aus diesem Grund erstellen und veröffentlichen wir die Beschreibende Liste der geprüften Geräte. Das Verzeichnis Verlustmindernde Geräte als Teil der Beschreibenden Liste ist für die Praxis von hoher Bedeutung, da die Anwendungsbestimmungen zahlreicher Pflanzenschutzmittel darauf Bezug nehmen. Darüber hinaus ist das Institut mit der Koordination der Prüfung der in Gebrauch befindlichen Pflanzenschutzgeräte beauftragt. Die Durchführung dieser Prüfungen findet auf Ebene der Länder statt.

Die Ergebnisse unserer Forschungs- und Prüfarbeiten fließen direkt in unsere vielfältigen Beratungsaufgaben ein. Dazu gehören z.B. die Mitwirkung an nationalen Gesetzgebungsverfahren, an EU und internationalen Normungsgremien, an der Prüfung und Zulassung von Pflanzenschutzmitteln und an der „guten fachlichen Praxis“. Die Adressaten für unsere Arbeit finden sich daher auf nationaler und internationaler Ebene in einem breiten Spektrum aus Politik, Forschung, Praxis und Gesellschaft. Im gemeinsamen Dialog arbeiten wir dafür, den international anerkannten hohen Standard der Anwendungstechnik in Deutschland zu sichern und weiter zu verbessern.

Aufgabenfelder und Forschungsgebiete:

Geräteprüfung

Pflanzenschutzverfahren

Normung und Harmonisierung

Mitwirkung bei der Zulassung