Arbeitsgruppe Apfelzüchtung
Die züchterische Zielstellung bei Apfel besteht in der Entwicklung neuer Sorten. Diese sollen widerstandsfähig gegenüber Schaderregern sein und gleichzeitig eine sehr gute Fruchtqualität, eine hohe Ertragsleistung und Ertragsstabilität besitzen. Im Zentrum der Arbeiten zur Widerstandsfähigkeit steht, in einer neuen Sorte Resistenzgene gegenüber den pilzlichen Pathogenen Schorf (Venturia inaequalis) und Mehltau (Podosphaera leucotricha) sowie gegenüber der Bakteriose Feuerbrand (Erwinia amylovora) zu kombinieren. Durch diese so genannte Pyramidisierung von Resistenzgenen sollen dauerhaft widerstandsfähige Sorten entstehen. Zusammen mit einer exzellenten Fruchtqualität wird so ein nachhaltiger Obstbau ermöglicht – das Ziel der Züchtung neuer Apfelsorten. Dazu werden unterschiedliche Selektionsmethoden benutzt, u. a.: künstliche Inokulation mit Schaderregern (Feuerbrand, Mehltau, Schorf), markergestützte Selektion (Smart Breeding) und qualitätsanalytische Verfahren für Fruchtmerkmale.
Arbeitsbereiche:
- Aufbau von Basismaterial für die Züchtung
- Einkreuzung von Wildarten
- Pyramidisierung von Resistenzen in Zuchtmaterial
- Kombination von Resistenzen im Zuchtmaterial
- Programme der Kombinationszüchtung zur Selektion von
- Qualitätssorten
- Resistenten Sorten
- Columnaren Sorten
- Zieräpfeln
- Untersuchungen zur Befruchtungsbiologie
Erstellung von Kartierungspopulationen

