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Wissenschaftler/innen

Qualität oder Qualitätsparameter

Analyse der Aminosäurenzusammensetzung nach Stresseinwirkung - weiter zu:

Arbeitsgruppe Stressbedingte Veränderungen von Qualitätsparametern

Klimatisch veränderte Bedingungen, die auch für Mitteleuropa prognostiziert werden, stellen nicht nur eine neue Herausforderung im Hinblick auf die Sicherung von Ertragsleistung und   -stabilität, sondern auch in Bezug auf die Qualität und Qualitätsstabilität unserer Kulturpflanzen dar.

Dies gilt sowohl im Bereich der Nahrungspflanzen (Veränderungen des Nahrungs- und Futterwertes), als auch der Nachwachsenden Rohstoffe. Von den abiotischen Stressfaktoren sind es besonders Trockenheit, Hitze, Kälte, Nährstoffmangel (Anbausystem) und der pH-Wert, die Beachtung finden. Es werden Kulturarten wie Leguminosen, Kartoffeln, Getreide und Ölpflanzen bearbeitet.

Neben der Analyse von kulturartenspezifischen Qualitätsmerkmalen unter dem Einfluss von abiotischem Stress und unter Variation des Anbausystems werden auch Auswirkungen von abiotischem Stress auf die Krankheitsdisposition (z. B. Anfälligkeit der Kartoffel gegenüber der Erwinia Nassfäule; Pectobacterium) untersucht.

Eine wichtige Voraussetzung bei der Untersuchung stressbedingter Veränderungen von Qualitätsparametern ist die Etablierung moderner Methoden bis hin zu züchtungsrelevanten zerstörungsfreien Verfahren.

Ein Schwerpunkt liegt in der Evaluierung von genetischen Ressourcen und Bereitstellung von Indikatorsortimenten unter Berücksichtigung von qualitätsbestimmenden Merkmalen, wie die Gehalte an Proteinen, Fetten, Kohlenhydraten inklusive Stärke sowie antinutritiven Inhaltsstoffen, unter Stresseinwirkung.