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Wissenschaftler/innen

Regenerationstechniken

Aus somatischen Embryonen entwickelte Keimlinge der Rebsorte Riesling

Arbeitsgruppe Regenerationstechniken

Der Aufgabenschwerpunkt der Arbeitsgruppe liegt in der Entwicklung effizienter Regenerationssysteme als wesentliche Voraussetzung für eine Übertragung von Fremdgenen, resp. Resistenzgene auf pilzanfällige Sorten der Weinrebe.

Dabei spielt die Regeneration über den Weg der Induktion somatischer Embryonen an Blütengewebe eine entscheidende Rolle. Als Ausgangsmaterial hierfür dienen Antheren oder intakte Einzelblütchen, die aus den Infloreszenzen der Rebe isoliert und auf speziellen, sterilen Nährmedien kultiviert werden. Nach der Induktion von somatischen Embryonen werden diese durch periodisches Umsetzen auf ständig wechselnde Nährböden zur Weiterdifferenzierung bis zum Keimlingsstadium angeregt. Die Fortentwicklung zur bewurzelten Einzelpflanze (Konversion) unter definierten Kulturbedingungen ist dabei eine kritische Phase innerhalb des gesamten Regenerationsprozesses. Da dieses Entwicklungsstadium ein entscheidender Schritt bei der Etablierung von Transformationsprotokollen mit Hilfe von Agrobacterium tumefaciens als Vektor darstellt, steht insbesondere die Lösung der Konversionsproblematik im Fokus der Forschungsarbeiten.