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Wissenschaftler/innen

  • Jens-Georg Unger
    (Leitung)
  • Peter Baufeld
    (Arthropoden)
  • Karin Burghardt
    (Datenbanken)
  • Katrin Kaminski
    (Pflanzenbeschauverordnung)
  • Petra Müller
    (Kartoffelschutzverordnung / Bakterien)
  • Björn Niere
    (Kartoffelschutzverordnung / Nematoden)
  • Sigrid von Norsinski
    (Regelungen und Standards im Internet)
  • Ernst Pfeilstetter
    (Monitorings, EU-Vorhaben)
  • Magdalene Pietsch
    (Anbaumaterialverordnung)
  • Thomas Schröder
    (Forstschadorganismen)
  • Uwe Starfinger
    (Invasive gebietsfremde Pflanzen, speziell Ambrosia)

Nationale Koordinierung und Informationsstelle

Arbeitsgruppe Nationale Koordinierung und Informationsstelle

Phytosanitäre Regelungen und Maßnahmen basieren in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union auf den harmonisierten Vorschriften der „EU-Quarantänerichtlinie" 2000/29/EG, die regelmäßig angepasst wird und gemeinschaftliches Handeln erfordert.

Dem Institut Pflanzengesundheit sind durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz die Aufgaben der zentralen nationalen Behörde nach Artikel 1 (4) der „EU-Quarantänerichtlinie" zugewiesen worden. In dieser Funktion sind wir für die nationale Information und Koordination in richtlinienrelevanten Fragen der Pflanzengesundheit zuständig. Durch unser Themenportal Pflanzengesundheit stellen wir Bürgern, Firmen und den Pflanzenschutzdiensten im In- und Ausland umfassende Informationen und Daten über die nationale Organisation des Bereichs Pflanzengesundheit in Deutschland, über Ein- und Ausfuhrregelungen Deutschlands, der EU und anderer Staaten sowie über gefährliche Schadorganismen von Pflanzen zur Verfügung. Mit den Pflanzenschutzdiensten der Bundesländer arbeiten wir in fachlichen Fragen der Ausgestaltung und Durchführung von pflanzengesundheitlichen Regelungen intensiv zusammen. Wir fördern die einheitliche Durchführung von Ein- und Ausfuhrkontrollen sowie Überwachungs- und Bekämpfungsmaßnahmen innerhalb Deutschlands durch die Bereitstellung harmonisierter Handlungsgrundlagen oder amtlicher Leitlinien. Diese dienen den Pflanzenschutzdiensten in Deutschland als wissenschaftliche und verfahrenstechnische Grundlage für die Durchführung der Pflanzenbeschauverordnung (z.B. Kompendium zur Pflanzengesundheitskontrolle sowie Leitlinien (z.B. die Leitlinie zur Bakteriellen Ringfäule der Kartoffel Clavibacter michiganensis ssp. sepedonicus (Cms), zu Anoplophora glabripennis, Diabrotica virgifera virgifera). Ferner stimmen wir die in internationalen Gremien vertretenen Positionen mit den Pflanzenschutzdiensten der Bundesländer ab.

Wenn ausreichende Informationen über das Vorkommen und die Verbreitung insbesondere von neuen, bisher in Deutschland nicht aufgetretenen Schadorganismen fehlen, koordinieren wir Monitorings. Wir erstellen einen Monitoringplan für Deutschland, veranlassen die Durchführung, in der Regel durch die Pflanzenschutzdienste, und werten die Ergebnisse aus. Die Daten sind die Grundlage für Risikoanalysen und gezielt ausgerichtete Vorsorgemaßnahmen in Deutschland und der EU.