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Wissenschaftler/innen

  • Jens-Georg Unger
    (Leitung)
  • Peter Baufeld
    (Insekten/Spinnmilben und Diabrotica)
  • Katrin Kaminski
    (Betreuung von Forschungssonderprojekten)
  • Hella Kehlenbeck
    (Ökonomie, Klimawandel)
  • Petra Müller
    (Bakteriosen, besonders im Bereich Kartoffeln)
  • Björn Niere
    (Nematologie)
  • Magdalene Pietsch
    (Risiken von Sekundärrohstoffdüngern aus der Biogaserzeugung Gärreste)
  • Gritta Schrader
    (Risikoanalysen)
  • Thomas Schröder
    (Schadorganismen im Forst)
  • Silke Steinmöller
    (EUPHRESCO)
  • Uwe Starfinger
    (Invasive gebietsfremde Pflanzen)

Forschung

Arbeitsgruppe Forschung

Zielgerichtete phytosanitäre Maßnahmen gegen die Ein- und Verschleppung von Schadorganismen können nur ergriffen werden, wenn umfassende Informationen zur Verbreitung sowie zu Einschleppungs- und Übertragungswegen vorliegen, wenn Nachweis- und Identifizierungsmethoden zur Verfügung stehen, eine Risikoanalyse spezifische Regelungen rechtfertigt und angemessene Vorsorge- oder Bekämpfungsmaßnahmen bekannt sind. Diese Idealbedingungen sind in der Praxis nicht erfüllt.

Forschungsarbeiten stellen einen essentiellen Bestandteil unserer Arbeit dar, da eine zuverlässige Datengrundlage für die Rechtfertigung und Akzeptanz von rechtlichen phytosanitären Maßnahmen sowie für politische Entscheidungen erforderlich ist.

Hierzu zählt beispielsweise neben der Ermittlung von Daten für Risikoanalysen, die Optimierung von Nachweis- oder Behandlungsmethoden, die Untersuchung der Auswirkungen des Klimawandels auf phytosanitäre Probleme sowie die Koordination von Monitorings zur Ermittlung der Verbreitungssituation aktueller Schadorganismen in Deutschland. Unsere Forschungsthemen sind auf die Beantwortung aktueller pflanzengesundheitlicher Fragestellungen ausgerichtet. So können wir kurzfristig und flexibel auf aktuelle Probleme reagieren und wissenschaftliche Grundlagen für unsere weitere Arbeit entwickeln. Neben eigenen Forschungsarbeiten beauftragen wir auch Dritte mit der Erforschung von Detailfragen.

Ein wichtiger Aspekt unsere Forschungsaktivitäten, die in Risikoanalysen und Schutzstrategien eingehen, ist die globale oder EU-Relevanz der Ergebnisse. Daher setzen wir uns zusätzlich für die Forschungskooperation im EU-Raum im Rahmen des EUPHRESCO-Programms ein. Durch eine internationale Vernetzung der Forschung werden die allgemein abnehmenden Forschungsressourcen gemeinsam effizienter gestaltet und nutzbar gemacht. Wir sind als deutscher Kooperationspartner an dem Programm beteiligt.