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Saatgutbehandlungseinrichtungen mit Qualitätssicherungssystemen zur Staubminderung

Mit der Richtlinie 2010/21/EU der Kommission vom 12. März 2010 (Amtsblatt der Europäischen Union v. 13.3.2010 L65/27 ff.) fordert die Kommission die Mitgliedstaaten auf, für die Zulassung von Saatgutbehandlungsmitteln mit den Wirkstoffen Clothianidin, Imidacloprid, Thiamethoxam und Fipronil besondere Risikominderungsmaßnahmen zu treffen:
Die Applikation auf Saatgut wird nur in professionellen Saatgutbehandlungseinrichtungen vorgenommen. Diese Einrichtungen müssen die beste zur Verfügung stehende Technik anwenden, damit gewährleistet ist, dass die Freisetzung von Staub bei der Applikation auf das Saatgut, der Lagerung und der Beförderung auf ein Mindestmaß reduziert werden kann. Die Überprüfung erfolgt anhand von Checklisten, die von Experten aus den Zulassungsbehörden und den Verbänden der Saatguterzeugung erarbeitet wurden.
Das BVL hat daher folgende Anwendungsbestimmung erteilt:

„NT6991
Die Anwendung des Mittels auf Saatgut darf nur in professionellen Saatgutbehandlungseinrichtungen vorgenommen werden, die in der Liste "Saatgutbehandlungseinrichtungen mit Qualitätssicherungssystemen zur Staubminderung" des Julius Kühn-Instituts aufgeführt sind (einzusehen auf der Homepage des Julius Kühn-Instituts <http://www.jki.bund.de)/>).“

Die nachfolgende Liste enthält die Saatgutbehandlungseinrichtungen, die die Prüfkriterien der jeweils zutreffenden Checkliste (Raps | Rübe | Mais | Gemüseerbse) erfüllen und in denen daher die mit dieser Anwendungsbestimmung versehenen Mittel angewendet werden dürfen.