Zentrale Datenverarbeitung
Leiter: Dipl.-Math. Steffen Kecke
Standorte: Quedlinburg (Leitung); Braunschweig; Kleinmachnow
Organisation
Die Zentrale Datenverarbeitung des JKI ist auf die Standorte Quedlinburg, Braunschweig und Kleinmachnow verteilt. Diese Kernnetzknoten verfügen über leistungsfähige Zugänge zum Internet über das Deutsche Forschungsnetz des DFN-Vereins und bilden den Kern des VPN (Virtual Private Network), an das alle JKI-Standorte angeschlossen sind.
Aufgaben und Personal der Zentralen Datenverarbeitung sind auf die Kernnetzknoten verteilt. Darüber hinaus gibt es an weiteren Standorten des JKI DV-Personal für die Anwendungs- und Anwenderbetreuung vor Ort.
Die Verteilung auf 3 Kernnetzknoten hat vor allem folgende Vorteile:
- Sicherheitsrelevante Daten können über mehrere Standorte verteilt werden. Kritische IT-Verfahren können mit Standort übergreifenden Redundanzen betrieben werden.
Es können mehrere einzeln und spezifisch abgesicherte DMZ für die Bereitstellung von Internet-Anwendungen und -Diensten mit unabhängigen Verbindungen zum Internet betrieben werden. - Aufgabenverteilung und Nähe zu den Nutzern
Das DV-Personal und die DV-Projekte der Kernnetzknoten sind spezialisiert für die Aufgaben der Institute des jeweiligen Standortes.
Arbeitsschwerpunkte
Die Informationstechnik nimmt im JKI eine Schlüsselstellung für die Erfüllung der hoheitlichen und Forschungsaufgaben ein. Daraus leiten sich die Anforderungen an die Verfügbarkeit sowie die Sicherheit, Vertraulichkeit und Integrität der gespeicherten Daten ab.
Der Einsatz von Arbeitsplatz-PC (APC) im Verbund der lokalen Netze des JKI ist Grundlage der Bürokommunikation. Internetzugang und Intranet spielen für die Kommunikation sowie die Informationsübermittlung und -bereitstellung eine wesentliche Rolle.
Die Informationstechnik ist im unmittelbaren Forschungsbereich der JKI-Institute zu einem unverzichtbaren und erfolgsentscheidenden Werkzeug geworden. Bedingt durch die Entwicklung moderner Forschungsgeräte und -methoden stehen den Wissenschaftlern Daten in einer nie gekannten Quantität und Qualität zur Verfügung. Diese Daten müssen organisiert, gespeichert, weiterverarbeitet, präsentiert und ausgetauscht werden. Daraus erwächst eine enorme Nachfrage nach geeigneter Hard- und vor allem Software.
Ein Teil des Bedarfs lässt sich mit existierenden IT-Lösungen abdecken. Dazu gehören sowohl leistungsfähige Hardware (z.B. Server, Cluster, Storage-Systeme) als auch moderne Softwaretechnologien (z.B. Relationale Datenbanken, Internetdienste, Statistiksoftware, Bildverarbeitungssoftware, Laborinformations- und Management-Systeme, Suchprogramme, etc.).
Typisch für einen Forschungsbetrieb ist jedoch vor allem, dass angepasste Werkzeuge und Methoden entwickelt werden müssen. Denn Forschung heißt „neue Wege erkunden“ und dazu sind altbekannte Werkzeuge nur bedingt geeignet. Das gilt auch für Softwarewerkzeuge und IT-Lösungen.
Die Präsentation des JKI im Internet und die interne Nutzung dieser Technologie in einem Intranet sowie eine wachsende Zahl von Web-Applikationen erfordern leistungsfähige Internetzugänge an allen Standorten.
Vor diesem Hintergrund leiten sich folgende Schwerpunktaufgaben der Zentralen Datenverarbeitung des JKI ab:
Planung, Betrieb und Fortentwicklung
- der zentralen IT-Systeme an den Kernnetzknoten
- des Daten- und Kommunikationsnetzes des JKI und seiner Zugänge zum Internet
- des Betriebes von IT-Verfahren für Forschung und Verwaltung
Planung und Durchführung (Softwareeinsatz, Softwareentwicklung, Hosting) von IT-relevanten hoheitlichen Aufgaben und Forschungsprojekten in Zusammenarbeit mit Instituten des JKI und externen Partnern in den Fachbereichen
- Pflanzenschutz
(z. B. Informationssystem zur Risikobewertung für Pflanzenschutzmittel (RibeweB) - Pflanzengenetische Ressourcen
(Dokumentation, Evaluierung) - Bioinformatik
