Institut für Resistenzforschung und Stresstoleranz
Leiter: Privatdozent Dr. Frank Ordon
Das Institut für Resistenzforschung und Stresstoleranz erarbeitet die wissenschaftlichen Grundlagen für eine Verbesserung der Resistenz- bzw. Toleranzeigenschaften von Kulturpflanzen gegenüber biotischem und abiotischem Stress. Diesem Themengebiet kommt vor dem Hintergrund des Klimawandels, des gesundheitlichen Verbraucherschutzes und der Ressourcenschonung (Boden, Wasser, Biodiversität) sowie der Sicherung einer auch unter veränderten Klimabedingungen leistungsfähigen, umweltfreundlichen Pflanzenproduktion eine besondere Bedeutung zu.
Aufgabenfelder und Forschungsgebiete:
Resistenzressourcen
- Entwicklung von Methoden zur Erfassung und Bewertung von Resistenz/Toleranz gegenüber biotischem Stress
- Evaluierung pflanzengenetischer Ressourcen auf Resistenzeigenschaften gegenüber Schaderregern sowie deren Charakterisierung auf molekularer Ebene als Grundlage der Erweiterung der genetischen Basis von Resistenzen und Toleranzen
Resistenzforschung
- Aufklärung der Genetik der Resistenz und Entwicklung molekularer Marker für qualitative und quantitative Resistenzeigenschaften
- Strukturelle und funktionelle Analyse von Resistenzen auf genomischer Ebene
- Entwicklung von Strategien zur nachhaltigen Nutzung von Resistenzen
Abiotische Stresstoleranz
- Entwicklung von Methoden zur Erfassung und Bewertung der Toleranz gegenüber abiotischem Stress auf morphologischer, physiologischer und biochemischer Ebene
- Evaluierung pflanzengenetischer Ressourcen auf Toleranzeigenschaften gegenüber abiotischem Stress sowie deren Charakterisierung auf molekularer Ebene als Grundlage der Verbesserung der Stresstoleranz und der Erweiterung der genetischen Basis
- Genetik von Toleranzeigenschaften und Entwicklung molekularer Marker sowie strukturelle und funktionelle Analysen von Toleranzen gegenüber abiotischem Stress auf genomischer Ebene
- Strategien und Verfahren zur züchterischen Verbesserung der Toleranzeigenschaften gegenüber abiotischem Stress
