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Adresse

Julius Kühn-Institut (JKI) Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen

Messeweg 11/12
38104 Braunschweig
Sekretariat: Elke Claas
Tel: 0531 299-4501
Fax: 0531 299-3008
a@we dont want spamjki.bund.de

- Außenstelle Kleinmachnow -
Stahnsdorfer Damm 81
14532 Kleinmachnow
Sekretariat
Tel: 033203 48-0
Fax: 033203 48-425
 
- Außenstelle Elsdorf -
Dürener Straße 71
50189 Elsdorf/Rhld.
Tel: 02274 6446
Fax: 2274 826-05
Matthias.Daub@we dont want spamjki.bund.de

Flyer

Veranstaltungen

Fachausschüsse

Institut für Pflanzenschutz in Ackerbau und Grünland

Leiter: Professor Dr. Peter Zwerger

Mit über 70 Mitarbeitern betreibt das Institut Forschung zu Schadorganismen und Unkräutern, die in ackerbaulichen Kulturen und im Grünland von Bedeutung sind. Es gliedert sich in die Arbeitsbereiche Entomologie/Nematologie, Herbologie und Mykologie/Virologie. Darüber hinaus beinhaltet es die Untersuchungsstelle für Bienenvergiftungen. Die Aufgaben des Instituts leiten sich aus dem Pflanzenschutzgesetz und hierzu erlassenen Rechtsverordnungen ab. Daher sind Forschung und hoheitliche Aufgaben eng miteinander verbunden.

Das Institut forscht an einem breiten Spektrum an Themen über die Biologie und Ökologie wichtiger Schaderreger in einer Vielfalt an Ackerbaukulturen. In umfangreichen Feld- und Gewächshausversuchen erarbeiten wir neue integrierte Pflanzenschutzmaßnahmen oder entwickeln bestehende Verfahren weiter. Für Fragen zum Ökologischen Landbau wird seit 1995 eine eigene Versuchsfläche genutzt. Das Institut führt im Rahmen des Nationalen Aktionsplans (NAP) Untersuchungen zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln durch. Darüber hinaus sind wir anerkannter Partner in vielfältigen nationalen und internationalen Projekten.

Aufgabenfelder und Forschungsgebiete:

Bewertung von Pflanzenschutzmitteln

  • Bewertung des Wirksamkeitsbereichs von Pflanzenschutzmitteln und Pflanzenschutzmittel-Wirkstoffen im Rahmen der nationalen Zulassung und der EU-Wirkstoffprüfung
  • Erarbeitung von Prüf- und Bewertungsmethoden und Mitwirkung an der internationalen Harmonisierung dieser Methoden für Pflanzenschutzmittel
  • Risikobewertung der Auswirkungen von Pflanzenschutzmitteln auf Bienen
  • Bewertung des Nutzens von Pflanzenschutzmitteln und vergleichende Bewertung von Pflanzenschutzverfahren im Ackerbau und Grünland
  • Entwicklung von Strategien und Monitoringsystemen zur frühzeitigen Erkennung und Vermeidung von Pflanzenschutzmittelresistenzen

Schadursachen und Schadorganismen

  • Biologie und Ökologie von Schadorganismen
  • Erarbeitung der Grundlagen für die Entwicklung von Entscheidungshilfen im Pflanzenschutz
  • Prüfung der Widerstandsfähigkeit von Kulturpflanzen im Ackerbau gegen Schadorganismen,
  • Entwicklung spezifischer Methoden der Resistenzprüfung und Untersuchungen zu Pathotypen

Pflanzenschutz

  • Entwicklung neuer und verbesserter  Regulierungsverfahren im integrierten und ökologischen Anbau
  • Risikominderung im Pflanzenschutz und Mitwirkung am „Aktionsplan zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln (NAP)“
  • Optimierung der Produktionsverfahren zur Vermeidung der Erntegut-Belastung mit Schadorganismen und Mykotoxinen
  • Risiken durch den Anbau gentechnisch veränderter Kulturpflanzen für den Pflanzenschutz und Anpassung von Regulierungsverfahren
  • Entwicklung und Umsetzung von Konzepten für einen teilflächenspezifischen Pflanzenschutz
  • Untersuchungsstelle für Bienenvergiftungen (Schadfallbearbeitung und biologisches Labor)