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Geschäftsführung

Die Geschäftsführung des Arbeitskreises Lückenindikationen liegt beim JKI.

- Beauftragter ist -

Dr. Mario Wick
Julius Kühn-Institut
Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen (JKI)
Arbeitsgruppe Lückenindikationen
Stahnsdorfer Damm 81
14532 Kleinmachnow
Tel. 033203 48 267
Fax 033203 48 200
mario.wick@jki.bund.de

Arbeitkreis Lückenindikation

Geschäftsführung des Länder-Arbeitskreises Lückenindikationen (AK-LÜCK) und seiner Unterarbeitskreise (UAK)

Das Julius Kühn-Institut, Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen (JKI) kommt seiner im Pflanzenschutzgesetz verankerten Mitwirkungspflicht beim Schließen von Bekämpfungslücken umfassend und in vielfältiger Weise nach. Eine zentrale Bedeutung hat hierbei die Übergabe der Geschäftsführung des 1993 gegründeten Länder-Arbeitskreises Lückenindikationen an die Beauftragte für Lückenindikationen des JKI mit dem Ziel:

  • kontinuierlicher Informationsaustausch,
  • aktuelle Beratung der Mitglieder des Arbeitskreises Lückenindikationen (AK-LÜCK) und seiner Unterarbeitskreise (UAK) über Probleme und deren Lösungsmöglichkeiten,
  • direkte Unterstützung der UAK und/oder der Zulassungsinhaber bei der Beantragung von Genehmigungen zur Erweiterung der Anwendungsgebiete zugelassener Pflanzenschutzmittel gemäß  Vorgaben nach §§ 18, 18a Pflanzenschutzgesetz (PflSchG) zum Schließen von Lücken und
  • Entwicklung bzw. Weiterentwicklung dazu geeigneter Verfahrensabläufe.

Der AK-LÜCK ist das Verbindungs- und Vermittlungsgremium zwischen Berufsstand, Pflanzenschutzmittel herstellender Industrie und den an der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln beteiligten Behörden. Mitglieder sind die Amtsleiter der Pflanzenschutzdienste der Länder sowie die Leiter der Unterarbeitskreise. Die Leitung obliegt dem jeweils Federführenden der Amtsleiter.
 
Die Detailarbeit für das Schließen der Lücken erfolgt in den 10 Unterarbeitskreisen, in denen die Spezialisten der verschiedenen Sachgebiete des amtlichen Pflanzenschutz- bzw. Rebschutzdienstes sowie des Forstschutzes der Länder mitarbeiten:

  • Ackerbau
  • Gemüsebau
  • Heil- und Gewürzpflanzen
  • Obstbau
  • Hopfen
  • Nichtrückstandsrelevante Kulturen (Zierpflanzen, Baumschulen)
  • Weinbau
  • Tabak
  • Vorratsschutz
  • Forst

Die Schwerpunkte des AK-LÜCK liegen im Vorfeld des behördlichen Verfahrens für das Schließen von Lücken  und betreffen insbesondere die

  • Feststellung der Fakten (Ist-Zustand),
  • Erarbeitung von Lösungsvorschlägen,
  • Erarbeitung der Grundlagen für die Antragstellung sowie
  • Klärung des Finanzbedarfes.

Zu den Hauptaufgaben des AK-LÜCK und seiner Unterarbeitskreise gehören:

  • Auflisten und Wichten der Lücken, Erarbeitung von Vorschlägen zu ihrer Schließung sowie Hinweise zur Aufnahme von Forschungsarbeiten für die Lücken, bei denen sich keine Lösungsmöglichkeiten abzeichnen.
  • Durchführung von Versuchen zur Wirksamkeit/Pflanzenverträglichkeit zwecks Abklärung der Eignung der Mittel und Festlegung der Anwendungsbedingungen für die Gute Landwirtschaftliche Praxis (GAP) sowie Koordinierung der Rückstandsversuche, Durchführung der Feldversuche und Auftragsvergabe für die Rückstandsanalytik.
  • Absprachen mit der Industrie über deren Mitwirkung (Zustimmung zur Antragstellung bzw. Übernahme der Antragstellung, Bereitstellung von Daten, finanzielle Unterstützung) sowie dem Berufsstand (Problemfelder im Pflanzenschutz, Beteiligung an der Finanzierung von Unterlagen).
  • Einwerbung finanzieller Mittel insbesondere für die Rückstandsuntersuchungen (Analytik).
  • Antragstellung gemäß §§ 18, 18a PflSchG.

Das JKI nimmt im Rahmen der Geschäftsführung des AK-LÜCK folgende Aufgaben wahr:

  • Koordinierung und fachliche Unterstützung bei den Vorarbeiten und bei der Antragstellung zum Schließen von Lücken unter Einbeziehung der im Zulassungs-/
  • Genehmigungsverfahren mitwirkenden Fachspezialisten der Behörden (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, Bundesinstitut für Risikobewertung, Umweltbundesamt sowie JKI).
  • Klärung von Fragen und Problemen im Verfahrensablauf  (Ansprechpartner für alle am Verfahren Beteiligten, Begleitung der Anträge bis zum Abschluss des Verfahrens).
  • Durchführung der jährlich stattfindenden „Round Table Gespräche“ mit der Industrie, den UAK und den im Genehmigungsverfahren beteiligten Behörden mit dem Ziel eines umfassenden Informationsaustausches über den Stand der im Verfahren Lückenindikationen bearbeiteten Anträge, der Überwindung damit in Zusammenhang stehender Probleme sowie zur Vorstellung neuer Pflanzenschutzmittel im Hinblick auf ihre Eignung für das Schließen von Lücken sowie die dazu erforderliche Arbeits- und Aufgabenteilung einschließlich der Finanzierung.
  • Berichterstattung auf den jährlich stattfindenden Beratungen des AK-LÜCK über alle Aktivitäten zum Schließen von Lücken, aufgetretene Probleme und Vorschläge zu ihrer Lösung.
  • Kontaktstelle für die Zusammenführung aller von den UAK erarbeiteten Daten zur Wirksamkeit und zum Rückstandsverhalten in dazu entwickelten Datenbanken.
  • Kontakt- und Organisationsstelle für den Informations- und Datenaustausch auf nationaler Ebene sowie im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Lückenindikationen.
  • Schließen von Lückenindikationen im Pflanzenschutz 2009 (PDF / 23,6 KB)

Die Geschäftsführung des Arbeitskreises Lückenindikationen liegt beim JKI.